auf der Website des Graduiertenkollegs 1599 der DFG an den Universitäten in Kassel und Göttingen.
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Erklärtes Ziel des Graduiertenkollegs ist es, die Wechselwirkungen von Raum und Geschlecht zu analysieren und in diesem Rahmen neue Perspektiven für Analysen global-lokaler Zusammenhänge zu entwickeln. Dies kann nur gelingen, wenn neben den klassischen Disziplinen wie Geschichts-, Literaturwissenschaft und Soziologie Fächer teilnehmen, die methodisch wie vom Forschungsgegenstand her über globale Expertise verfügen: Ethnologie, Arabistik/ Islamwissenschaft und Ethik der Medizin. Außerdem impliziert das Prozessuale der untersuchten wechselseitigen Dynamiken die jeweils historische Kontextualisierung der Fragestellungen in den unterschiedlichen Epochen und Kulturen. Diesem Aspekt wurde Rechnung getragen, indem neben drei Vertreterinnen klassischer Epochenprofessuren (Mittelalter, Frühe Neuzeit und 19./20. Jahrhundert) auch die Inhaberinnen weiterer Professuren, die von ihrem Selbstverständnis her historisch arbeiten (Mediävistische Germanistik; historische und zeitgeschichtliche Arabistik/ Islamwissenschaft; Anglistik mit Schwerpunkt auf den postcolonial studies; Medizingeschichte), an der Mitarbeit im Kolleg beteiligt sind. Die für eine erfolgreiche Nachwuchsbetreuung notwendigen Erfahrungen im Umgang mit der Interdisziplinarität sind in hohem Maße gegeben. Darüber hinaus konnten einige Kolleginnen und Kollegen als assoziierte Mitglieder gewonnen werden, um neben dem interdisziplinären Gespräch auch die disziplinenspezifischen Debatten lebendig zu halten. Assoziierte Mitglieder des Kollegs können an allen Veranstaltungen des Kollegs teilnehmen und auch Doktorarbeiten betreuen.
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