Konzept & Organisation

Symposium

Interdisciplinary Matters: Doing Space while Doing Gender.

Neue Perspektiven auf Materialität, Medialität und Temporalität

 

28./29. Juli 2016

 

Die Kategorien „Raum“ und „Geschlecht“ sind vielfach miteinander verwoben. Sowohl der spatial turn als auch Geschlechtertheorie fußen auf inter- bzw. transdisziplinären Ansätzen. Dementsprechend lokalisieren sich auch die aktuellen Arbeiten zeiträumlicher Geschlechterstudien an disziplinären Schnittstellen: als Interdisciplinary Matters.

Mit Beiträgen zu Konstruktionen von Identität in Nordafrika, zum Hiobbuch oder zu Astronautenkörpern im Weltraum des Kalten Krieges spannt die Veranstaltung einen weiten Bogen. An Beispielen aus vormodernen wie modernen Zusammenhängen, aus literarischen oder virtuellen Kontexten, zeigt sich so ein breites Spektrum an Perspektiven. Unter der Prämisse, dass der Blick auf Materialität und Medialität die Analyse sozialer Ordnungen in den vergangenen Jahren geschärft hat, werden dabei vier Felder akzentuiert – „Körper und Materialität“, „Geschlecht und Medialität“, „Ordnung und Krise“ und „Leiblichkeit und Zeitlichkeit“.

Geklammert wird die Tagung von der Frage nach der Untersuchungskategorie Geschlecht in Analyse, Theorie und Politik. Nach einem Eröffnungsvortrag zur Zeitgeschichte der feministischen Bewegung und einem Abendvortrag zur Verkörperung der modernen Geschlechter wird zum Abschluss eine Podiumsdiskussion die Inhalte der Tagungsbeiträge auf gegenwärtige politische Praktiken und Räume beziehen.

 

Zur Tagung sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

 

 

Organisationsteam

Aenne Gottschalk (Georg-August-Universität Göttingen, Romanistik)
aenne.gottschalk@phil.uni-goettingen.de

Susanne Kersten (Universität Kassel, Soziologie)
susanne.kersten@uni-kassel.de

Friederike Maaßen (Georg-August-Universität Göttingen, Ethik und Geschichte der Medizin)
friederike.maassen@medizin.uni-goettingen.de

Sophie Ziegler (Universität Kassel, Geschichte der Frühen Neuzeit)
sophie.ziegler@uni-kassel.de

 

 

Wir danken allen DoktorandInnen, studentischen Hilfskräften, Auswärtigen und unserem Koordinationsteam für die Mitarbeit und Unterstützung!

 

 

Kontakt

symposium_rug@uni-goettingen.de

 

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